• 11.03.2012
    Schauen und experimentieren Sie selbst! Schüler & Lehrer beantworten Ihre Fragen. Unsere Referentin Susanne Lyss hält zum Thema Erkältung einen Vortrag in der Schule.
  • 11.03.2012
    Erkältung? Nicht schon wieder! Apothekerin Susanne Lyss referiert zum Thema: Erkältung? Nicht schon wieder! Vitalstoffe für das Immunsystem.
  • 01.02.2012
  • 01.02.2012
    Freie Ausbildungsplätze für September 2012! - melden Sie Sich jetzt an!

Das PTA Berufsbild

Ein kommunikativer und abwechslungsreicher Beruf mit hervorragenden Berufsaussichten

Der Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistenten zählt zu den „Gesundheitsberufen“. Vorwiegender Arbeitsplatz ist die öffentliche Apotheke. Je nach individueller Neigung bieten sich neben der öffentlichen Apotheke jedoch auch weitere interessante Tätigkeitsfelder an. Dazu gehören die Krankenhausapotheken, die pharmazeutische Industrie, der pharmazeutische Großhandel, die Gesundheitsverwaltung, öffentliche Einrichtungen, Lehranstalten und Laboratorien der freien Wirtschaft.
Zu den Aufgaben der PTA zählen neben der Beratung im Verkauf auch die Prüfung und Herstellung von Arzneimitteln, die Unterstützung des Apothekenkunden beim Gebrauch von Hilfsmitteln wie beispielsweise der Anwendung von Inkontinenzprodukten, oder das Anmessen von Kompressionsstrümpfen. Weitere Aufgaben sind die Beratung zu Körperpflegeprodukten und Kosmetik, die Hilfestellung bei Ernährungsfragen, das Prüfen der Lagerbestände der Apotheke und die Registrierung der Betäubungsmittelbestände.
Vielfach bilden sich PTA in bestimmten Bereichen oder Produktgruppen individuell fort, um eigenständige Verantwortungsbereiche innerhalb der Apotheke zu übernehmen. Hierzu zählen Spezialisierungen im Bereich der Homöopathie oder der Kosmetik, die Fachberatung zu einer bestimmten Produktlinie oder die Unterstützung des Apothekers bei der Realisierung von Marketing- und Verkaufsaktionen.

Die Ausbildung:

Zwei Jahre dauert die schulische Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen Assistenten.
Während dieser Zeit ist die so genannte Famulatur, ein Praktikum in der Apotheke von insgesamt 160 Stunden zu absolvieren. Im Anschluss an die schulische Ausbildung mit praktischer und schriftlicher Abschlussprüfung schließt ein weiteres halbjähriges Praktikum in einer Apotheke an, das mit der mündlichen Apothekenpraxisprüfung (staatliches Examen) endet.
Die Ausbildung in der Schule gliedert sich in theoretischen und praktischen Unterricht.
Im praktischen Laborunterricht erlernen PTA die Grundlagen der qualitativen und quantitativen Analytik und fertigen Rezepturen und Defekturen nach anerkannten pharmazeutischen Regeln an. Ferner befassen sie sich mit dem galenischen Aufbau und der Anwendung gebräuchlicher Darreichungsformen wie beispielsweise Salben, Zäpfen, Kapseln, Lösungen, Tabletten, Dragees, homöopathischer Mittel, und Tees. Im theoretischen Unterricht werden PTA in den Fächern der Arzneimittelkunde, der allgemeinen und pharmazeutischen Chemie, der Körperpflegekunde, der Botanik und Drogenkunde, der pharmazeutischen Technologie / Arzneimittelherstellung, der pharmazeutischen Gesetzes- und Berufskunde, der Medizinproduktekunde und der Apothekenpraxis (einschließlich EDV) unterrichtet.

Ausbildungsinhalte:

Lernziele und Lerninhalte richten sich nach den Rahmenrichtlinien für den Unterricht in der zweijährigen Berufsfachschule - Pharmazeutisch-technische Assistentin/Pharmazeutisch-technischer Assistent
(hier nachzulesen: http://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/pta.pdf ).
Hiernach wird die Ausbildung in sechs Unterrichtsfächer mit Lernfeldcharakter gegliedert:

1. Verordnungen ausführen
2. Beraten und Abgeben im Rahmen der Selbstmedikation
3. Dienstleistungen anbieten und erbringen
4. Arzneimittel herstellen
5. Qualität kontrollieren
6. Bei der Betriebsgestaltung und -entwicklung mitwirken

Daneben werden weitere Fächer wie Deutsch, Englisch, EDV und Politik unterrichtet.

Voraussetzungen:

Mindestvoraussetzung für die Ausbildung zum PTA ist der Realschulabschluss (je nach Bundesland auch mittlere Reife, Sekundarabschluss I - Realschulabschluss, Fachoberschulreife, Qualifizierter Sekundarabschluss oder mittlerer Schulabschluss genannt). Wünschenswert sind ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und die Bereitschaft sich durch Schulungen und Seminare fortwährend weiterzubilden.

Perspektiven:

Das Gesundheitsbewusstsein in unserer Gesellschaft nimmt zu und damit auch die Fragen, die eine fachliche Antwort verlangen. So brauchen allein 21.500 öffentliche Apotheken in Deutschland qualifiziertes Personal zur Kundenberatung, gesundheitlichen Aufklärung sowie zur Herstellung und Untersuchung von Arzneimitteln. Als PTA erwarten Sie sehr gute Berufsaussichten.